Viel versprechend gibt sich die Welt, was eine neuartige Therapie des NArzissmus betrifft.
Der Psychater Claas-Hinrich Lammers hat nun eine Therapie entwickelt, die narzisstisch gestörten Patienten helfen soll.
Immer mal wieder der unerträgliche Rekurs auf „Den Mythos“ -Vier-Zeilen-Mythologie:
In der Sage verschmäht der griechische Jüngling Narkissos die Liebe der Nymphe Echo – und wird von Aphrodite mit einer unstillbaren Selbstliebe bestraft. Er verfällt seinem Spiegelbild und wird aus unerfüllbarer Sehnsucht zur Narzisse. Seither nennt man einen extrem eitlen Menschen Narzissten.
Dann ein wenig Unterscheidung gesunder – ungesunder Narzissmus – etwas „Merkel“ und „Hitler“.
Patienten mit NPS kommen normalerweise mit einer ganz anderen Diagnose in die Therapie – zum Beispiel mit Depressionen oder nach einem Suizidversuch. Oder mit Suchtkrankheiten. Sie leiden unter Einsamkeit, beruflichen Problemen, Arbeitstörungen oder Beziehungskrisen. Die therapeutische Hilfe erfordert deshalb außerordentliches Feingefühl und ungewöhnliche Methoden. Zur Therapie:
Beziehung zwischen Patient und Therapeut muss stimmen
Ein Narzisst wird weder einen bestimmenden Therapeuten akzeptieren, der ihm zu sagen versucht, was ihm hilft, noch einen Arzt, dem er sich überlegen fühlt. Deshalb muss erst einmal eine tragfähige therapeutische Beziehung entwickelt werden. Auf dieser Basis gilt es, Einsicht in das narzisstische Verhaltensmuster zu wecken, die Wahrnehmung anderer Menschen zu fördern, einen Perspektivwechsel herzustellen, die destruktiven Verhaltensmuster zu korrigieren, das Selbstwertgefühl zu stabilisieren und so den Umgang mit anderen Menschen zu normalisieren.
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